| 06.09.2010 | "Wenn Architekten träumen dürfen" Das Gesicht Frankfurts wandelt sich in atemberaubendem Tempo. Selbst in wirtschaftlichen Krisenzeiten werden in der Stadt zahlreiche Gebäude abgerissen und durch neue ersetzt. Die Ausstellung zeigt Visionen Frankfurts, die frei von Einschrän- kungen entstehen könnten und gibt damit Denkanstöße. Projektentwickler, Investoren, Politiker, Denkmalschützer, Medien, Stadtplaner, Genehmigungsbehörden, Nutzer - viele Instanzen und Kräfte üben Einfluss aus, wenn ein Gebäude Gestalt annimmt. Der Architekt ist nur einer unter vielen Beteiligten innerhalb der Städteplanung. Seine Entwurfsfreiheit ist begrenzt, womöglich sogar besonders stark in Frankfurt, da hier angesichts des permanenten Wandels eine weitver- breitete Abneigung gegen ästhetische Experimente zu spüren ist. Umso drängender lässt sich eine hypothetische Frage stellen: Was geschähe, wenn es in Frankfurt alle diese wirtschaftlichen, planungsrechtlichen und politischen Vorgaben nicht gäbe? Was wäre, wenn die Baumeister einen Wunsch frei hätten? Die Rhein-Main-Zeitung, der Regionalteil der F.A.Z., hat rund ein Dutzend renommierte Frankfurter Architekten gebeten, jeweils einen Entwurf zu fertigen, der auf Budgets, Gesetze, Eigentumsverhältnisse und auch auf die öffentliche Meinung keine Rücksicht nehmen muss. Kein Platz gilt in dieser Versuchsanordnung als unbebaubar, kein Bestandsgebäude als unantastbar. Ob sie den großen Wurf wagen und ein Konzerthaus über dem Main errichten wollen, oder ob sie sich lieber darauf beschränken, ein störendes Bauwerk abzureißen, bleibt den Architekten überlassen. An dem Experiment beteiligen sich jüngere und ältere Architekten, solche mit einer konservativen Haltung und Anhänger eines dezidiert zeitgenössischen Stils. Es geht also nicht um ein Programm für Frankfurt. Die Ausstellung soll zeigen, was denkbar ist. Vielleicht regt sie dadurch eine Debatte an, was möglich und was nötig ist. Die Ausstellung ist in Kooperation mit der F.A.Z Rhein-Main-Zeitung entstanden. Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 08.09.2010, 18.00 Uhr, Historisches Museum, Frankfurt/Main (Quelle: Historisches Museum, Frankfurt/Main) |
| 19.08.2010 | AIV Werkschau PalaisQuartier Das von KSP Jürgen Engel Architekten und Massimiliano Fuksas entworfene Projekt auf dem ehemaligen Gelände der Telekom in Frankfurt steht mit der Fertigstellung des Thurn und Taxis Palais und dem fünf Sterne Hotel Jumeirah kurz vor dem Abschluss. Zu diesem Anlass lädt der AIV (Architekten- und Ingenieur Verein Frankfurt am Main) am 19. August herzlich zur Werkschau mit anschließender Podiumsdiskussion, an der namhaften Architekturkritikern über das Für und Wider eines solchen Stadtquartiers unter der Moderation von Herrn Matthias Alexander diskutieren, ein. Treffpunkt zur AIV Werkschau um 16.30 Uhr ist der Innenhof des Thurn und Taxis Palais, Große Eschersheimer Straße 10, Frankfurt am Main. |
| Juni & Juli 2010 | Intensivseminar + Objektbesichtigung - Asset-Klasse Green Building – Marktchancen, Bewertung und Zertifizierungssysteme „Mieter sind bereit, durchschnittlich 4,5 % höhere Mietkosten für nachhaltige Immobilien zu bezahlen.“ „Über 70 % der Bauherren und Investoren sind bereit, für die Nutzung nachhaltiger Immobilien höhere Investitionskosten in Kauf zu nehmen“ Zwei Kernaussagen der aktuellen Studie „Nachhaltigkeit im Immobilienmanagement“ der Roland Berger Strategy Consultants von April 2010. Es geht also heute nicht mehr um das ob und wann, sondern um das wie nachhaltige Gebäude wertsteigernd entwickelt, kostengünstig zertifiziert und sachgerecht bewertet werden. Für dieses Seminar wurden daher Experten eingeladen, die diese Prozesse weniger aus dem technischen, als vielmehr aus dem immobilienökonomischen Blickwinkel betrachten. // Referenten KSP Jürgen Engel Architekten: Hanjo Bollmann, Anja Keller, Diether Mehlo, Gerd Mrohs // Termine: Berlin 10. Juni, Frankfurt/Main 16. Juni, Hamburg 1. Juli, Düsseldorf 9. Juli und München 14. Juli |
| 25.06.2010 | Terminalneubau am Schwedenkai in Kiel steht im Zentrum des diesjährigen Bundesauftakts zum Tag der Architektur 2010 am 25. Juni 2010 Unter dem Motto "Horizonte" findet der diesjährige Bundesauftakt am Freitag, den 25. Juni 2010, in Kiel statt. Der Festakt mit geladenen Gästen wird im neu erbauten Terminal am Schwedenkai stattfinden. Das Terminalgebäude, das im Zentrum des diesjährigen Bundesauftakts steht, wurde im Auftrag der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG nach den Plänen von KSP Jürgen Engel Architekten errichtet. Der Neubau in der maritimen Hafenlandschaft von Kiel knüpft an das Motto "Horizonte" an und versinnbildlicht als Liegeplatz für Fähr- und Kreuzfahrtschiffe das Thema des diesjährigen Tags der Architektur. Aspekte wie Weite, Aufbruch, Ausblick, Neues entdecken, beziehen sich jedoch nicht nur auf den Ort der Auftaktveranstaltung, sondern weisen zugleich auf die Möglichkeit hin, sich im Rahmen dieser Architekturveranstaltung über die gebaute Umwelt zu informieren und somit den eigenen Horizont im Hinblick auf das Thema Architektur und Baukultur zu erweitern. Insgesamt investiert der Kieler Hafenbetreiber rund 18 Mio. Euro in das neue Terminalgebäude. Neben dem regulären Fährbetrieb der Stena Linie zwischen Kiel und Göteborg mit ca. 500.000 Passagieren pro Jahr dient das neue Terminal auch der Abfertigung von Kreuzfahrtschiffen, die in immer größerer Zahl in Kiel anlegen. Der Standort des neuen Schwedenkais am Westufer der Kieler Förde befindet sich im Übergangsbereich zwischen der Stadtkante der Innenstadt und dem Hafenbecken. Das schmale, lang gestreckte Planungsgebiet unweit des Kieler Hauptbahnhofs wird im Südosten durch die Wasserkante und im Nordwesten von der stark frequentierten Kaistraße flankiert. Die Hochhausscheibe mit einer Höhe von rund 43 Metern setzt als markanter Hochpunkt in der Kieler Hafenlandschaft ein städtebauliches Thema fort, das bereits mit dem Bau des HafenHauses, das den Sitz der SEEHAFEN KIEL beherbergt, eingeführt wurde. Der Entwurf des Schwedenkais gliedert sich in zwei Bereiche: ein 9-geschossiges Hochhaus für Büronutzungen und einen Sockelbau für das Fährterminal. Es verbindet somit die Servicefunktionen für Passagiere und Fracht in den unteren Ebenen mit attraktiven Mietflächen für Büros. Als derzeit beliebtester deutscher Hafen für Kreuzfahrten nutzen die SEEHAFEN KIEL mit dem Neubau des Schwedenkais die geografischen Vorteile Kiels im internationalen Schiffsverkehr. Mit jährlich insgesamt ca. zwei Millionen Passagieren, davon rund 1,5 Mio. Fährpassagiere von und nach Oslo und Göteborg festigt Kiel mit dem Terminalneubau seine Position als Tor nach Norwegen und Westschweden. Durch die markante Form von Hochhaus und Passagierterminal wird der Neubau am Schwedenkai nicht zuletzt zu einem neuen Wahrzeichen für den Hafen und die Stadt Kiel. |
| 29.06.2009 | da! Architektur in und aus Berlin 2009 Bereits zum 11. Mal zeigt die Ausstellung "da! Architektur in und aus Berlin" ausgewählte Projekte von Berliner Kammermitgliedern. Auch 2009 waren alle Mitglieder der Architektenkammer Berlin aufgefordert, mit ihrem Beitrag dieses publikumswirksame Schaufenster Berliner Baukultur mitzugestalten. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 14. Januar 2009 wurden 173 Projekte eingereicht. Mitte Februar entschied ein Gremium über die Auswahl der Projekte. Die 63 ausgewählten Projekte werden vom 19. Juni bis zum 12. Juli 2009 in der Ausstellung "da! Architektur in und aus Berlin 2009" im stilwerk Berlin zu sehen sein. Ausstellung "da! Architektur in und aus Berlin" Begleitausstellung "Architektur und Schule" 19. Juni bis 12. Juli 2009 stilwerk Berlin, Kantstraße 17, 10623 Berlin Eintritt frei, täglich geöffnet Montag bis Samstag: 8 bis 21.30 Uhr Sonntag: 12 bis 19 Uhr (Quelle: Architektenkammer Berlin) |
| 27.06.2009 | "Zeichen setzen" - Tag der Architektur 2009 Am letzten Juni-Wochenende jeden Jahres findet der Tag der Architektur – und damit die publikums- und medienwirksamste Architekturveranstaltung in Deutschland – statt. Ein jeder ist an diesem Wochenende eingeladen, zeitgenössische Architektur in der unmittelbaren Umgebung zu besichtigen. Die Architektenkammern der Länder, die diesen Tag für ihr jeweiliges Bundesland organisieren, bieten zudem ein umfangreiches Rahmenprogramm an. (Quelle: Bundesarchitektenkammer e.V.) |


